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    Audio-Praxistipp: Die Stimme am Telefon

    Von gastbeitrag | 16.Mai 2012

    Meldeformel” werden sie gern genannt, die ersten Worte am Telefon. Und so klingen sie meist auch: unpersönlich, formelhaft oder noch schlimmer, unverständlich. Aber das muss nicht sein. Lesen und Hören Sie hierzu jetzt meine Tipps:

    Der erste Eindruck am Telefon

    „Meldeformel“ werden sie gern genannt, die ersten Worte am Telefon, – wenn es läutet, Sie sich melden und Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner willkommen heißen.

    „Melde-Formel“: Nach einer Formel, einer heruntergebeteten Standardformulierung klingt es dann auch oft, wenn man heute wo anruft.

    Es stimmt schon: Man sagt diese immer gleichen paar Worte so oft, da schleicht sich schnell Routine ein! – Und schon klingt das „Hallo Guten Tag, Firma Soundso, Sie sprechen mit Birgit Musterfrau, was kann ich für Sie tun?“, – ja, – aufgesagt! Als würde sich der Sprechautomat melden, oder der „Ich melde mich am Telefon immer so – Papagei“.

    Das kommt nicht gut an – und wirkt negativ auf den weiteren Verlauf des Telefonats. Denn nun spielt uns die Wahrnehmung ein Schnippchen: Der „Primacy“-Effekt wird aktiviert. Er besagt, dass der allererste Eindruck (in diesem Falle die unpersönliche Stimme) danach unsere Wahrnehmung prägt: Selbst wenn dann ein normales Gespräch beginnt, überschattet also der erste unpersönliche Eindruck die nächsten Minuten

    Was macht die Stimme gerade am Telefon so wirkungsvoll?

    Aus der Hirnforschung weiß man heute: Es dauert etwa eine Viertel Sekunde, bis aus dem Sprachschwall, der ans Ohr trifft, die einzelnen Worte heraus analysiert werden. Ganz schön lange, eigentlich, finden Sie nicht?

    Und was tut das Gehirn in dieser ersten Viertelsekunde? Genau – es horcht hin! Es lauscht, und entscheidet schon mal: Klingt diese Stimme einladend? Bin ich willkommen? Klingt es gestresst? Oder missmutig, als hätte ich mit meinem Anruf jemanden gestört?

    Sie ahnen es: Die unbewusste Macht der Stimme verrät die innersten Regungen.

    Daher meine Tipps:

    Bevor Sie zum Telefonhörer greifen

    Was Ihre ersten Worte betrifft, also, wie Sich am Telefon melden, – auch dazu einige Praxistipps:

    Wenn Sie jetzt denken: „Das soll ich alles sagen? Das dauert doch viel zu lange!“ dann vertrauen Sie einer wissenschaftlichen Untersuchung, die ich auch in meinem Buch „Geheimer Verführer Stimme“ zitiere:

    Es dauert bis zu 15 Sekunden, bis der Anrufer so richtig im Gespräch angekommen ist. Wenn Sie sich also klar und beziehungsorientiert am Telefon melden, erleichtern Sie Ihren Gesprächspartnern den guten Einstieg in ein erfolgreiches Telefongespräch.

    Das war’s für heute – ich freue mich, wenn Sie auch nächstes Mal wieder hereinhören, wenn es heißt: Stimme schafft Business! – Die Praxistipps von Arno Fischbacher


    Über den Autor


    Arno Fischbacher ist Wirtschafts-Stimmcoach, Speaker, Trainer und Autor. Er ist der Experte für die unbewusste Macht der Stimme in Kundenservice, Führung und Vertrieb und bereitet Führungskräfte und Mitarbeiter der Top-Unternehmen in Deutschland und Österreich auf Gespräche, Präsentationen und Medienauftritte vor. In seiner modernen Trainingsmethode verbindet Fischbacher seine Erfahrungen mit neuem Wissen aus Psycholinguistik und Wahrnehmungsforschung. Mehr Informationen auf www.arno-fischbacher.com.

    Topics: Stimme-am-Telefon | 2 Kommentare »

    2 Kommentare to “Audio-Praxistipp: Die Stimme am Telefon”

    1. Jörg Mann meint:
      17.Mai 2012 at 05:39

      Leider machen wir uns über die Wirkung der Stimme oft zu wenige Gedanken.

      Danke, Herr Fischbacher, für Ihre Anregungen.

      Viele Grüße

      Jörg Mann
      http://www.coach-fuer-unternehmer.com

    2. Sabine Riechert meint:
      24.Mai 2012 at 10:38

      Gute Tipps, noch eine kleine Ergänzung – Lächeln Sie bevor Sie den Hörer abheben, denn das Lächeln überträgt sich auf Ihre Stimme und damit klingt Sie sofort freundlicher.

    Kommentare